Neue Bands haben es nicht einfach: Bevor sie überhaupt mit der Musik starten können, müssen sie sich einen Namen suchen. Wenn man sich dann nach langem Überlegen endlich geeinigt hat, stehen weitere Probleme ins Haus: Die Plattenfirma findet die Bezeichnung nicht markttauglich, es gibt schon eine Formation, die so heißt, oder aktuelle Ereignisse erzwingen eine Umbenennung.
Letzteres passierte Revolverheld: Da hatte sich die Rock-Pop-Band gerade von "Manga" in "Tsunamikiller" umbenannt, als die Riesenwelle Ende 2004 Teile Südostasiens dem Erdboden gleich machte. Glück im Unglück: Mit dem neuen Namen starteten die Hamburger Jungs erst voll durch.
Aber auch Größen wie die Beatles brauchten eine Weile, um zu dem Namen zu kommen, unter dem sie weltberühmt wurden: 1956 als "The Quarrymen" (nach der Quarry Bank High School) gegründet, hießen sie erst "Johnny and the Moondogs", dann "Silver Beatles", bevor 1959 die Wahl auf die "Beatles" fiel. Ein für die damalige Zeit eigentlich viel zu kurzer Name.
Die Kalifornischen Kollegen "The Beach Boys" konnten sich gegen ihren Namen gar nicht erst wehren. Eigentlich bestanden sie auf der Bezeichnung " The Pendletones", nach den damals beliebten Surfer-Shirts. Die Plattenfirma Candix Records fand dies allerdings langweilig, und als der Erstwunsch "The Surfers" schon vergeben war, stand auf dem Cover der Single "Surfin'" eben "The Beach Boys". Die Band erfuhr davon erst, als sie die ersten Kopien ihrer Platte in den Händen hielt.
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