Liebe
Gitarrenfreunde,
als holländischer Neil Young wurde Ad Vanderveen am Anfang seiner Karriere
bezeichnet (die Stimme ist zum Verwechseln ähnlich), inzwischen hat, nach mehr
als 10 CDs allerdings hat er sein eigenes Profil entwickelt und wird in unserem
Nachbarland entsprechend gefeiert. Zusehends gewinnt er auch in Deutschland
viele Freunde. Ad Vanderveen wird zusammen mit einem Duopartner auftreten.
Gitarrissimo
Folk & Blues 20 (Kartenvorbestellung wird empfohlen)
mit Ad
Vanderveen & Band
am
Dienstag, den 20.05.2008
im Steinbruch,
Lotharstr. 318-320, 47057 Duisburg
Beginn 20.15
Uhr
Eintritt: 9 €
Als der holländische Singer/Songwriter AD VANDERVEEn Ende 2002 sein
bereits 8. Album "The Moment That Matters" Blue Rose anbot, da war
sich das Label zunächst nicht sicher, ob man es auf Blue Rose veröffentlichen
sollte. Nicht etwa, weil es qualitativ nicht den Vorstellungen entsprach. Im
Gegenteil, das Label war geradezu begeistert von den 10 Songs, von denen jeder
einzelne grossartige Musik vermittelte. Auch nicht seine Herkunft, die es
schwer machen würde, amerikanische Rootsrock-Musik zu verkaufen. Es war vielmehr
die Stimme, der Sound, die Arrangements, die so sehr an Neil Young erinnerten,
dass man sich fragen musste, ob hier nicht Plagiatsvorwürfe auf das Label
niederprasseln würden. Doch für die Stimme konnte er nichts, und da ihnen
Vanderveens Songs mehr am Herzen lagen als eventuelle Verspottungen,
veröffentlichte Blue Rose "The Moment That Matter" im Februar 2003.
Der Erfolg gab ihnen recht - alte und neue Fans waren begeistert. Auch die
Presse zeigte sich angetan, so schrieb das "Good Times"-Magazin:
"Melancholische Poesie von beeindruckender Schönheit dominiert auf den
akustischen Stücken, bei den elektifizierten Nummern gibt Vanderveen
spannungsreich Gas, lässt dezent eine innere Verbundenheit zum Grunge erkennen
und überzeugt ebenfalls. Den Namen Ad Vanderveen sollte man sich merken."
Ein knappes Jahr später erschien "Late Bloomer", eine Best
Of-Compilation, die mit 17 Songs einen interessanten Querschnitt seines
Schaffens zeigte: intimer, gefühlvoller Rock bis hin zum stampfenden,
krachenden rock & Roll.
"Fields Of Plenty" erschien 2005 auf dem holländischen Label
Sonic Rendezvous, die 13 Stücke waren meist nur mit akustischer Gitarre
eingespielt worden.
Vanderveens neuestes Album "Cloud Of Unknowing" geht wieder in die
Richtung von "The Moment That Matters", obwohl der Sound-Teppich der
Songs durchweg wesentlich sanfter klingt als bei den Vorgängeralben.
Eingespielt wurde das Album, das die persönlichen Erlebnisse und Erfahrungen
Vanderveens in den letzten beiden Jahren widerspiegelt, mit Kersten de Ligny
(Vocals), Arwen Linnemann (Bass) und Roel Overduin (Drums) und 11 neue Stücke
enthält, die mit zum Besten gehören, was der Holländer mit kanadischen Wurzeln
bisher geschrieben hat. Da mischen sich akustische Songs mit elektrischen, und
vor allem bei den bis zu 8 Minuten ausufernden Songs werden durch nicht enden
wollende Gitarrenimprovisationen Spannungsbögen geschaffen, die sich von Song
zu Song ziehen und die dennoch nie zum Rock`n`Roll-Kracher mutieren, sondern
sich immer in einer überaus harmonisch-relaxten Stimmung bewegen.
Stonezeit