Charlie ist verstorben

  • Über Begräbnis von Charlie Watts, wo und dass die übrigen Rolling Stones nicht dabei sein durften wegen Ausreise USA


    https://www.rollingstone.de/da…watts-beerdigung-2355707/


    Bei der Beerdigung von Charlie Watts vergangene Woche in der englischen Grafschaft Devon fehlten drei besondere Freunde: Mick Jagger, Keith Richards und Ronnie Wood – die Rolling Stones.


    https://www.stern.de/kultur/mu…rds-und-co--30739120.html

  • Irgendwie ist das heute (2021) nicht mehr meine Band Nankering ....


    Ziehen - ohne mit der Wimper zu zucken - 'ne Tour durch .....

    Die wussten doch im Vorfeld ganz genau, wie es um Charlie bestellt ist !

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    » Alle Tage sind zwar gleich lang, aber unterschiedlich breit . «
    ( Wolfgang Neuss )

  • Die Geschichte ist erzählt. Das Herzstück der Band ist weg, die Band macht als Fragment weiter. Und ja, Steve Jordan ist ein formidabler Drummer - passt auch irgendwie zu den Stones. Aber die Stones waren eben mindestens Watts, Richards und Jagger. Ron Wood hätte man noch am ehesten ersetzen können. Wobei, seine Bühnenpräsenz ist nun auch schon seit 45 Jahren prägend. Nur Charlie war immer was Besonderes. Ohne ihn wären die Stones 1985 schon am Ende gewesen. Er hat für das Fundament gesorgt, nicht nur auf der Bühne.

    Am Ende geht es halt wieder mal nur um Kohle. Es wäre fair gewesen, die Stones in Würde zu beerdigen und die Tour als Jagger/Richards/Wood inkl. Tickterückgabemöglichkeiten durchzuführen. Als "Rolling Stones" ist es eine Farce.

  • Sehe ich genauso , ich hätte diese Tour komplett abgesagt . Sie stand eh nie unter einem

    Guten Stern , und dann im nächstens Jahr zum 60ten Geburtstag der Band , hätte ich damit komplett leben können wenn Auftritte zu Ehren von Watts mit Jordan an den Drums passiert wären . Die Gerüchteküche sagt ja es gibt nächstes Jahr ein großes Konzert in Wembley…….


    By the way: es ist wie es ist und ich bin sehr gespannt auf den 26.9

    2003 Hannover ~ Hamburg
    2006 Hannover ~ Horsens (DK)
    2007 Hamburg ~ Kopenhagen (DK)
    2017 Hamburg ~ Kopenhagen (DK)
    2018 Berlin

  • falls es zum, 60. noch ein Konzert gibt, würde ich teilnehmen, egal wo, das wäre dann ein krönender Abschluß auch für mich. Ansonsten wird natürlich weiter die Musik bei mir zuhause erschallen.

    Timeeeeeeeeeeeeeee is on my sideeeeeeeeeeeeeeee :guitar

  • falls es zum, 60. noch ein Konzert gibt, würde ich teilnehmen, egal wo, das wäre dann ein krönender Abschluß auch für mich. Ansonsten wird natürlich weiter die Musik bei mir zuhause erschallen.

    bis dahin gehen auch noch paar Tage ins Land …. Abwarten .

    2003 Hannover ~ Hamburg
    2006 Hannover ~ Horsens (DK)
    2007 Hamburg ~ Kopenhagen (DK)
    2017 Hamburg ~ Kopenhagen (DK)
    2018 Berlin

  • Irgendwie ist das heute (2021) nicht mehr meine Band Nankering ....

    Ich weiß schon wie du es meinst MO.

    Es ist schon ein schwieriges Thema und irgendwie gibt der "Fall Charlie" auch den derzeitigen Zeitgeist wieder.

    Die Gesellschaft und die Meinungen sind multipler geworden, gefühlt hat jeder 3. die "einzige" Wahrheit gepachtet - ob jetzt in der Politik, beim impfen, beim Umgang und Respekt untereinander usw. (möchte hier partout keine Diskussion darüber aufmachen) .... genauso könnte man sagen "die Welt ist (2021) nicht mehr meine Welt .... und die Stones und deren Fans machen da keine Ausnahme.;)

    Jeder soll natürlich seine Meinung haben und sie auch vertreten dürfen, aber ich muss nicht alles teilen (dies alles ist nur meine Sichtweise die sich im Laufe der Zeit evtl. auch ändern kann).

    Auch zu den Stones ist das ähnlich.

    Was und ob die Stones alles um Charlie genau wußten ist genauso spekulativ wie Sinn und Unsinn zu Tourabsagen, für und wider Beerdigungsteilnahme trotz Coronabestimmungen usw. Die Band hat (sicher unter Druck von Verträgen) sich dazu entscheiden die Tour durchzuziehen.

    Wer weiß schon genau ob Charlie nicht in seinen letzten Tagen zu Mick & Co gesagt hat "macht weiter"

    Anderseits kann es natürlich sein das Mick & Co das skrupellos durchgezogen haben im vollen Bewußtsein des nahen Todes ..... ich weiß es nicht.

    Ich hätte es auch fair gefunden wenigstens Ticketrückgaben zu ermöglichen, aber natürlich geht es (wie eigentlich schon seit etlichen Jahrzehnten) nur um die Kohle, da sind sie sich treu geblieben.

    Trotzdem glaube ich auch das sie ehrlich betroffen waren vom Tod Charlie's - aber aus für mich nicht belegbaren Gründen haben sie sich entschieden die Tour durchzuziehen. Es ist ihre Entscheidung und der Fan kann sich entscheiden ob er da mitmacht oder halt nicht (die Leute die vorher Tickets gekauft hatten sind da natürlich angeschmiert - alle anderen hatten immerhin eine Wahl)

    Ob sie dann auch noch irgendwie (über Mexico o.ä.) zw. den USA und dem UK hin und her geflogen wären um an der Beisetzung teilzunehmen .... es wird in diesen Zeiten ziemlich alles medial erfasst (der Aufstand in den Medien wäre da gewesen "Stones setzen sich über Covidregeln hinweg" usw.)

    Da hätten sie dann halt konsequent die Tour canceln oder wieder verschieben müssen, auch das hätte Ärger bedeutet nicht zuletzt auch bei den Fans

    Tja der "Fan" - das ist auch so ein seltsames Wesen .... :wacko:

    Da habe ich in der Zwischenzeit auch so manch merkwürdiges gelesen.

    Mir wurden in sogenannten "sozialen Medien" Kommentare gezeigt (FB & WApp gibts bei mir nicht:argl) da wurde z.B. geschrieben (von Leuten unseres Alters MO) "nunja es ist schade das Charlie gestorben ist, aber er war immerhin kein Gründungsmember da solle man doch jetzt nicht deswegen eine Tour canceln" / " Die Stones haben schon öfter Umbesetzungen durchgezogen, warum nicht auch jetzt" / "der Drummer ist ja sowieso nicht oft zu sehen bei den Konzerten" usw. usw.

    Anderseits wollen manche wegen Charlie's Tod gleich alles in der Bandhistorie ausradieren.

    "Die Band ist komplett gestorben" / "Ohne Charlie, keine Stones" / "Die Band soll jetzt endlich aufhören !" - stimmt halt auch nur bedingt (für mich) - klar ist die Band eine andere ohne ihn, er war das Herz und bleibt es für mich:heart. Trotzdem würde ich (für mich) nicht soweit gehen sie wegen Tour/Beerdigung komplett zu verteufeln. Einiges ist natürlich echt blöd gelaufen.

    Ich bin auch irgendwie hin und hergerissen - aber ich würde selbst einen Konzertbesuch (für mich) nicht ausschließen sollte es nächstes Jahr (z.B.) in London etwas geben zum Jubiläum.

    Ich weiß nicht ob es sentimental ist und ob es evtl. nur meine jetztige Stimmungslage ist, aber irgendwie würde ich mich gern von der Band & Charlie "verabschieden" - aber vielleicht ist das dann 2022 auch schon "zu spät" - leider ist es für mich nicht möglich das auf der jetztigen USA Tour zu tun, aber ich kann Leute verstehen die das vielleicht auch möchten und die Tour z.B. deshalb besuchen.

    Falls es nicht dazu kommt in 2022 hatte ich 13 wunderbare Konzerte von 1990 - 2018 und an die erinnere ich mich immer gern und die Freundschaften die dabei teilweise entstanden sind halten in einigen Fällen definitiv auch über das Bandende hinaus.:)

    Ich bin gespannt wie sie in ein paar Tagen den Tourauftakt gestalten werden um Charlie angemessen zu würdigen, wie voll die Stadien werden, wie sie die Setlist gestalten usw. - danach hab ich evtl. wieder eine andere Meinung, wer weiß ....

    Eigentlich wollte ich gar nicht so viel schreiben, aber in den letzten Tagen habe ich kaum was schriftlich gepostet und meine Gemütslage ging auch hin und her zu dem Thema und wahrscheinlich habe ich mal wieder totalen Quatsch geschrieben .... bis demnächst :nanker

    STONES FOREVER nankering_hsv_avatar.pngNankering


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  • Die Geschichte ist erzählt. Das Herzstück der Band ist weg, die Band macht als Fragment weiter. Und ja, Steve Jordan ist ein formidabler Drummer - passt auch irgendwie zu den Stones. Aber die Stones waren eben mindestens Watts, Richards und Jagger. Ron Wood hätte man noch am ehesten ersetzen können. Wobei, seine Bühnenpräsenz ist nun auch schon seit 45 Jahren prägend. Nur Charlie war immer was Besonderes. Ohne ihn wären die Stones 1985 schon am Ende gewesen. Er hat für das Fundament gesorgt, nicht nur auf der Bühne.

    Am Ende geht es halt wieder mal nur um Kohle. Es wäre fair gewesen, die Stones in Würde zu beerdigen und die Tour als Jagger/Richards/Wood inkl. Tickterückgabemöglichkeiten durchzuführen. Als "Rolling Stones" ist es eine Farce.

    Finanziell haben es die Rolling Stones nicht nötig. Aber solange die Fans Tickets kaufen. Die meisten anderen älteren Bands gibt es nicht mehr. Die Ex Mitglieder machen Solo Projekte. Die Rolling Stones konnten ja auch wegen Tournee nicht zur Beendigung. Das finde ich schade.