Voodoo Lounge

  • Och :answer , das tut mir leid YapYap . Ich hab sie das letze Mal vor knapp 2 Jahren gesehen und da waren sie ganz gut . Klar geht nichts über das Orginal , aber das weiss man ja wenn man zu einer Coverband geht . Wobei ich ehrlich gesagt 10 Minuten um ein Urteil zu fällen für etwas arg knapp halte ( meine Meinung ) , denn für gewöhnlich dauert es bei solchen Gigs immer etwas bis sich alles eingespielt hat in Sachen Akkustik , Tontechnik usw.

  • Das muss dir gar nicht leid tun. Ich wollte die Band auch schon in Bremen im Meisenfrei sehen. Damals war ich gerade angekommen, da musste das Konzert kurzfristig wegen Erkrankung eines Bandmitglieds abgesagt werden. Kann immer mal passieren. Irgendwie soll ich wohl nicht warm werden mit Voodoo Lounge. Mit den 10 Minuten hast du sicher recht. Aber ehrlich, ich habe einfach keine Geduld gehabt, und in einiger Entfernung war eine Guiness Bierstand...

    Eim Ingenieur is nix tu schwör:heilig

  • tja, und gesehen hat er die Band in den 10 Minuten auch nicht!


    Vor lauter Groupies! --Bei dem Outfit- :thumbsup:

  • bei der Bewertung Stone kann ich dir nur recht geben....die versuchen nicht unbedingt das Original zu covern sondern haben eine eigene musikalische Ausdrucksweise gefunden.
    Zu VL.....die habe ich eigentlich recht gut in Erinnerung.
    Wir hatten die Gruppe bei der Connvention vor dem Oberhausen Auftritt der Originale am Vorabend verpflichtet.
    Da kamen sie in der Halle recht gut rüber.
    Allerdings ist das mittlerweile auch schon wieder ein paar Jahre her.

  • Eine Coverband versucht das Original zu kopieren. Das ist eine Definitionsfrage. Mir hat Voodoo Lounge vor drei Jahren gut gefallen. Auch war ich erstaunt von dem Aufwand, den sie betrieben haben. Nicht nur mit der Anreise, sondern auch mit der Begleitband, Hintergrundsängerinnen usw.

    Les Trois Tetons in Oberhausen - ich war dabei

  • ihr habt aber auch in Duisburg ein kostenloses Event nach dem anderen.....
    ......ich spiel an dem Tag den Zuschauer....bei der Leichtathletik WM in Berlin.....
    ansonsten...das Hafenfest (einschl. Feuerwerk) immer erste Sahne.

  • Hier eine alte Konzertkritik für die Gießener Allgemeine Zeitung von mir:


    Thema: Konzert Voodoo Lounge (Rolling Stones Coverband), Wetzlar 30.10.04
    Franzis verwandelte sich in brodelnde Voodoo Lounge
    Rolling Stones Coverband: Keith Richards feierte Geburtstag im Franzis - Ein Issers-oder-issers-nicht Mick Jagger


    Wetzlar (fz). Geht’s Keith wieder schlecht? Immer wenn’s ihm schlecht ging, spielte er doch mit Kapodaster statt Barré zu greifen? Nein, blendend geht es ihm, heute ist sein Geburtstag und vor ein paar Tagen ist er Vater geworden! Das “Franzis” verwandelte sich am Halloween-Vorabend in eine brodelnd vollbesetzte “Voodoo Lounge”. Wie 89/90 eingeführt vom „Continental Drift“ traten die Rolling Stones auf - oder eben doch nicht, aber „Voodoo Lounge“ sind schon nah dran, insbesondere Bobby Ballasch, nicht bloß im Scheinwerferlicht ein Issers-oder-issers-nicht des Sir Michael Philipp Jagger.
    Und der Gitarrist mit dem Spagatsprung und dem verzückten Lächeln, den Tüchern um den Hüften und den Glöckchen im Haar, der hört sich zumindest wie Keith an, heißt aber Martin Hauke ist ebenso wie Ballasch/Jagger aus Braunschweig und spielt bedauerlicherweise nur ein Solostück („Happy“) statt zwei wie Keef Riffhard.
    Drummer Charlie Watts ist der „Darling of the crowd“, das schaffte zwar Eric Laabs nicht, aber über Watts gibt es das Kompliment von Richards, er und auch Jagger seien austauschbar, aber nicht Charlie. Da sind „Voodoo Lounge“ ähnlich, denn Laabs managt die Truppe… Immo Beuse ist am Bass eindeutig ein Darryl Jones und kein Bill Wyman („Der spielt irrsinnig viel Zeug und wird völlig unterschätzt!“). Beuse slappt funkig durch „Miss you“ und kann den „Stuka“ (O-Ton britische Presse 1966) bei „19th nervous breakdown“.
    Dirk Wachsmuth gibt den Chuck Leavell, weil er nämlich auch Mollakkorde auf Synthie und Piano spielt, was der originale Ian Stewart strikt verweigerte. Und wie im „richtigen“ Leben ist Ronnie Wood „der Neue“. Dennis Czerner ist erst seit wenigen Wochen dabei, müsste die Gitarre mehr auf der Hüfte gestützt spielen und schelmischer grinsen. Dafür kann er aber die Lap Steel wie der seit 29 Jahren als „Lehrling“ bezeichnete echte Wood.
    Wetzlar sah einen Querschnitt aus lauter Highlights von 1964 („Carol“) bis 2002 („Don’t Stop“) und großen Gesten Ballaschs, dem aus allen Gelenken Geschlenkere, den rausgeschlabberten Silben (“Braawn shugga ‚au kum ya teyst ßoa guurd“) und der Carnaby Street-Nadelstreifenhose, die unbedingt wieder Mode werden sollte. Ja, denn bei den Stones ist jetzt ein paar Jahre lang 40. Jubiläum: Denn solange ist es nun schon her, dass sie ihre ersten Nummer-1en in den Charts hatten. „It’s all over now“ (Juni 1964) brachten „Voodoo Lounge“, den „Little red rooster“ (November 64) ließen sie aus. Sinnigerweise fehlten auch Songs vom „Voodoo Lounge“-Album (1994), der in Deutschland meistverkauften Rolling Stones-Platte.
    Aber wie heißt es so schön: „You can’t always get what you want“, aber wir trösteten uns phänomenal mit dem Sextett „Voodoo Lounge“ und harren den übrig gebliebenen Fab Four, wenn sie 2005/06 wieder mit neuer Platte auf Tour gehen. Freilich, das „Franzis“ sowieso, aber auch die Mittelhessen-Arena wird noch zu klein sein und so preisgünstig wie am Samstag werden wir dann auch nicht davonkommen…