Anonym surfen ??

  • USB-Stick hilft beim anonymen Surfen


    ddp - Sonntag, 18. November, 07:33 UhrBielefeld (ddp-nrw). Es ist nur ein kleiner USB-Stick, doch er verspricht die perfekte Tarnkappe fürs anonyme Internetsurfen. Der von dem Bielefelder Verein zur Förderung des öffentlichen bewegten und unbewegten Datenverkehrs (FoeBuD) unter dem Titel «PrivacyDongle» verkaufte USB-Stick ist den Angaben zufolge ein Verkaufsschlager. «Seit dem vergangenen Jahr haben wir gut und gerne 10 000 Stück verkauft», sagt der FoeBuD-Vorsitzende padeluun, der mit Verweis auf seine informationelle Selbstbestimmung nach seinem Künstlernamen genannt werden möchte.



    Gerade in Zeiten der Speicherung von Vorratsdaten und dem Ruf nach einer verstärkten Kontrolle des Internets füllt der Bielefelder Verein mit seinem «PrivacyDongle» offenbar eine wichtige Marktlücke. Wobei lediglich die Hardware von dem Verein bereitgestellt und verkauft wird, bei der Software handelt es um die «TorPark»-Anwendung, die als Open-Source-Software angeboten wird. «TorPark» kann auch kostenlos von der Internetseite foebud.org heruntergeladen werden. «Den USB-Stick bieten wir an, damit man auch an fremden Computern damit arbeiten kann und keine Spuren hinterlässt», erklärt padeluun.


    Das Prinzip ist einfach: Man steckt den Stick in seinen USB-Anschluss und klickt auf das Programm-Icon. Anschließend startet ein Firefox-Browser, der sich mit dem sogenannten Tor-Netzwerk verbindet. Dieses Netzwerk besteht aus Hunderten Rechnern, die von Unterstützern auf der ganzen Welt zur Verfügung gestellt werden. Über drei Rechner wird die gewählte Internetseite angesteuert. Durch ein ausgeklügeltes Verschlüsselungsverfahren werden die Spuren so verwischt, dass der erste Rechner nicht weiß, welche Webseite angesteuert wird. Der letzte Rechner weiß nicht, wer die Seite aufgerufen hat. Aufgrund des Verfahrens kann es allerdings im Vergleich zum unverschlüsselten Surfen zu längeren Wartezeiten kommen. Experten waren zudem davor, beim Surfen seinen eigenen Namen einzugeben.


    «Die große Nachfrage nach der Technik zeigt, dass die Leute besorgt sind, dass ihre Daten im Internet ausspioniert werden», erklärt padeluun. Der Wunsch nach Anonymität im weltweiten Netz sei nicht nur legal, sondern auch legitim. Die Verschleierung der Daten sei ein Schutz vor dem Missbrauch der Daten, schließlich könnten auch die scheinbar harmlosesten Informationen gegen andere Personen verwendet werden. «Die Aussage ´Ich habe nichts zu verbergen!´ stimmt so nicht, weil jede Information im Zweifel gegen einen verwendet werden kann», betont der FoeBuD-Vorsitzende. Das habe die Masse der Bürger aber noch nicht erkannt - und surfe ihm Internet viel zu sorglos.


    FoeBuD ist bundesweit für die jährliche Verleihung seines «Big Brother Award», dem «Negativpreis für Datenkraken», bekannt. Die unrühmliche Auszeichnung ging unter anderem schon an Ex-Bundesinnenminister Otto Schily (SPD) oder den Deutschen Fußball-Bund (DFB). Der Verein setzt sich seit 1987 für Bürgerrechte und Datenschutz ein. Nach Angaben von padeluun sind derzeit rund 160 Mitglieder aus vier EU-Ländern in dem Verein organisiert. Innerhalb eines Jahres habe sich die Zahl verdoppelt.


    Und auch von Seiten der nordrhein-westfälischen Datenschutzbeauftragten erhält der Verein Zuspruch. «Wir finden das ´PrivacyDongle´ gut und begrüßen, dass es so etwas gibt», erklärt der Sprecher der Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit Nordrhein-Westfalen, Nils Schröder. Die Technik sei eine «gute Möglichkeit, eine Anonymisierung der Daten zu erreichen».


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  • --> http://www.foebud.org/ (Torpark Download - ganz unten auf der Seite!)


    Das ist ein Browser, der über einen Proxy Server die IP ändert, hatte das vor Monaten schonmal getestet, hat auch geklappt, nur lief's nicht auf allen Seiten!


    Hier mehr Info: http://www.gulli.com/news/torp…mes-websurfen-2006-09-20/

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  • seid ihr wirklich sicher das es anonymes surfen gibt ??


    halte ich echt für unwarscheinlich selbst wenn ein proxy die ip alle naselang ändert der richtige fachmann verfolgt die strecke schon zurück .


    wäre ja ein ding wenn das wirklich ohne spuren zu hinterlassen gehen würde.

  • Es geht wirklich - hatte MrsM mal einige Links gemailt, die anonymes Surfen möglich machen - der einzige Nachteil ist eine teilweise echt lahmarschige Verbindung. Aber wenn juckt's, wenn man bei gewissen Suchen/Seiten/Stichworten einfach nicht "gefunden werden" will

    ~ Words are not enough to say how thankful I am, Keith! ~

  • Quote

    voodookeef schrieb am 19.11.2007 09:35
    Es geht wirklich - hatte MrsM mal einige Links gemailt, die anonymes Surfen möglich machen - der einzige Nachteil ist eine teilweise echt lahmarschige Verbindung. Aber wenn juckt's, wenn man bei gewissen Suchen/Seiten/Stichworten einfach nicht "gefunden werden" will


    Ich habe den Torpark mal ausprobiert gestern, es funktioniert aber er ist unsagbar lahhhhhhm, nöö, das macht keinen Spass!

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    LittleQueenie schrieb am 22.11.2007 14:58
    Ich habe den Torpark mal ausprobiert gestern, es funktioniert aber er ist unsagbar lahhhhhhm, nöö, das macht keinen Spass!


    AHA... ich glaub man hat mir zur Zeit auch so nen USB Stick an den PC gebosselt...

  • Ich habe das alte JAP mal auf JAP/JonDo ge-updatet. Ist das anonym?
    Beim Firefox habe ich Tor installiert, geht aber gar nicht. Muß ich die Erlaubnis geben, irgendeinen Port zu öffnen?
    Schönes Neues Jahr!

  • Quote

    cinema schrieb am 01.01.2008 18:28
    Ich habe das alte JAP mal auf JAP/JonDo ge-updatet. Ist das anonym?
    Beim Firefox habe ich Tor installiert, geht aber gar nicht. Muß ich die Erlaubnis geben, irgendeinen Port zu öffnen?
    Schönes Neues Jahr!


    Also ich weiß nicht, habe Toroark und all dieses Anonymisierungszeig wieder runtergeschmissen, hat nur den PC lahm gemacht!


    Zudem schützt Dich das ja nur davor, das ICH z.B. hier oder auf meiner Webseite eine andere IP angezeigt bekomme, in Sachen 6-Moatige Datenspeicherung, die ja ab heute für Telefon, Email und Internetdaten gilt bringt das nichts!


    Hier, ist ein Artikel von 2003(!!!), schon damals wurden die JAP Entwickler verpflichtet eben doch Daten rauszugeben; http://www.heise.de/newsticker/meldung/39508
    Computerbild hat neulich diese ganze Software und Proxys getestet, war nicht berauschend, viele versenden Daten unverschlüsselt!


    Ich glaube, das ist 'ne trügerische "Sicherheit"! Lasst einfach die Finger von illegalen Sachen wie illegale Musikdownloads, dann habt Ihr nichts zu befürchten!


    Was den Firefox Browser betrifft, so hat er mittlerweile grössere Sicherheitslücken als der Internet Explorer!
    Beide Browser werden durch Ihre Marktführung recht gerne angegriffen!


    Internet Explorer sicherer als Firefox (so ändern sich die Zeiten!); http://www.heise.de/newsticker/meldung/99896


    http://www.pr-inside.com/de/re…computerviren-r367041.htm

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