Posts by child-of-the-moon

    Wir können in der Tat froh über das sein, was uns die Stones seit 2012 geboten haben. Und es gab doch wirklich zahlreiche tolle Momente.
    Alles was noch kommt sollten wir als Zugabe, als zusätzliches Geschenk sehen.


    Das unterschreibe ich. Meine Zugaben gibt es seit 1990. Vor dem Mauerfall 1989 hätte ich niemals geglaubt, dass ich mehr als die Hälfte der Bandgeschichte aktiv begleiten kann.

    Heute in der Welt am Sonntag:


    Mick Jagger und andere Propheten


    Ganz Europa hält im Finale zu Deutschland. Bis auf Spanien


    Manchmal ist es besser, wenn einem doch nicht jeder die Daumen drückt. Denn selbst prominente Unterstützung scheint nicht immer einen Vorteil einzubringen. Mick Jagger wäre so ein Beispiel. Die angejahrte Rock-'n'-Roll-Legende hatte auf der letzten Deutschland-Tournee der Rolling Stones mehrfach öffentlich kundgetan, Deutschland werde Weltmeister. Und das ist nicht gut.


    Denn Jagger lag bislang immer daneben, wenn er WM-Tipps abgegeben hatte. "Auf geht's England, ihr seid die, die siegen werden", hatte er zunächst bei Facebook gepostet. England verabschiedete sich in der Vorrunde. Dann unterstütze er zunächst Portugal, anschließend Italien - beide kamen ebenfalls nicht über die Gruppenphase hinaus. Vor dem Halbfinale hatte er dann sein Herz für die Brasilianer entdeckt - das wiederum war der Todeskuss für den Gastgeber.


    Also bitte, Mr. Jagger, seien Sie beim WM-Finale doch einfach neutral oder ziehen Sie sich eine blau-weiß gestreiftes Trikot an, aber bitte kein deutsches!


    Alle anderen Unterstützer und Daumendrücker sind natürlich herzlich willkommen. Und von denen gibt es reichlich. Selten war der deutsche Fußball weltweit so populär wie in diesen Tagen.


    Dies gilt besonders für das Land des WM-Gastgebers. "Wir Brasilianer sind alle Deutschland", schrieb die brasilianische Sportzeitung "Lance!" und gab damit die Richtung vor. Der Hintergrund dieser Aufforderung liegt auf der Hand: Es soll unbedingt verhindert werden, dass ausgerechnet der ungeliebte Nachbar Argentinien am Sonntag in Rio de Janeiro den WM-Pokal gewinnt. Die Rivalität zwischen Brasilianern und Argentiniern geht weit über den Fußball hinaus: Viele Brasilianer halten die Argentinier für überheblich und arrogant.


    Ein weiterer Grund dafür, dass die meisten der rund 200 Millionen Brasilianer die Deutschen unterstützen wollen: Die eigene 1:7-Schlappe im Halbfinale könnte durch einen deutschen Titelgewinn relativiert werden. "Macht sieben Tore am Sonntag", forderte die Zeitung "Hora" die Deutschen auf. Rührend war, wie der brasilianische Fan mit der Kopie des Weltpokals, der so herzzerreißend gelitten hatte, nach dem Schlusspfiff des Spiels seine Trophäe an eine deutsche Anhängerin überreichte. "Nimm den Pokal mit zum Finale - ihr habt ihn verdient", sagte Clovis Acosta Fernandes. Aufrichtiger kann Anerkennung kaum sein.


    Wie positionieren sich die übrigen Fans auf der Welt? Verlässliche Erhebungen gibt es kaum, aber eine klare Tendenz: Wegen des erfrischenden Fußballs, den die Deutschen bereits bei den letzten großen Turnieren gezeigt hatten, dürfte eine große Mehrheit ihnen auch den Titel wünschen. Selbst in den anderen Spanisch sprechenden Ländern Amerikas wie Mexiko, Kolumbien und Chile, so ergaben Umfragen von einheimischen Zeitungen, drückt die Mehrheit den Deutschen die Daumen.


    Die gilt wohl auch für das Gros der Fans in Europa – abgesehen von den Spaniern, die sich schwer damit tun, einen neuen Weltmeister aus Europa zu akzeptieren. Wenig Gegenliebe kommt auch aus Russland. Das hat jedoch eher politische Gründe: Die Russen klagen über die Politik der Bundesregierung im Ukraine-Konflikt. Alles kann König Fußball dann eben doch nicht überdecken.


    Dafür aber gibt es unerwartete Unterstützung aus der unmittelbaren Nachbarschaft. Johan Cruyff sprach vielen Niederländern aus dem Herzen, als der sagte: "Deutschland ist die beste Mannschaft des Turniers." Und eine repräsentative Umfrage der Universität Wien hatte schon vor WM-Beginn ergeben, dass auch eine Mehrheit der Österreicher den Deutschen den Titel wünscht.


    Besonders groß und überraschend ist die Unterstützung aus dem Mutterland des Fußballs. "Vergesst 1966", forderte die "Times" ihre Leser auf: "Erstens liegt Argentinien in Südamerika und wir mögen Mannschaften von dort nicht, wegen ihrer Schwalben und ihrer Bisse." Zweitens habe es mit Argentinien vor ein paar Jahren ein spezielles Problem gegeben, den Falkland-Krieg. Deshalb, so das Blatt, werden heute Abend viele Engländer rufen: "Come on, Germany."


    Nur hoffentlich Mick Jagger nicht.

    Als ein weltbekannter Regisseur mit kroatischen Wurzeln diesen Film sah, war er ob der Leistung von einem der beiden so begeistert, dass in ihm der Wunsch aufflammte, mit diesem Schauspieler zusammenarbeiten zu wollen. Die Zusammenarbeit des Regisseurs mit dem Schauspieler begann 16 Jahre nachdem der hier gesuchte Film in die Kinos kam.