Ich hol’ heute mal diesen alten Thread aus der Versenkung weil der 24.11. seit 1991 für mich ein besonders trauriger Tag aber dennoch mit vielen schönen Erinnerungen ist.
An all den Meinungen und Beiträgen ob Queen ohne Freddie erfolgreich gewesen wären, ob Brian und Roger mit diesem oder jenem Sänger unter dem Namen Queen hätten weiter machen sollen möchte ich mich nicht beteiligen. Letztendlich ist es wie immer, wem es gefällt, wer Spaß daran hat oder es ihn glücklich macht, ist es okay.
Zu Weihnachten `78 hatte mir mein älterer Bruder meine erste LP, Queen - A Day at the Races geschenkt. Die Platte lief quasi in einer Dauerschleife. Irgendwann Anfang Jan.`79 sagte mein Bruder sowas wie „wenn dir die Band und die Musik so gut gefällt, dann sollten wir im Februar gemeinsam zum Queen Konzert gehen. Heute weiß ich dass es meine „Eintrittskarte in die Rock, Pop und Bluesmusik war. Mit dem Ticket (damals hieß es noch „Eintrittskarte“) gab’s noch die LP „News of the World“. Vom Taschengeld hab ich mir Tags drauf „A Night at the Opera“ gekauft. Dann war’s endlich so weit, 01.02.1979 mein erstes Konzert (ich war damals 12 + ein paar Wochen) Queen, Köln, Sporthalle. Natürlich oder leider kann ich mich nur noch schemenhaft an das Konzert erinnern. Ich weiß aber noch das ich nach dem Konzert, zu Hause völlig neben mir gestanden habe obwohl ich saß.
Ich war immer ein Fan von der Band Queen und nicht von „Freddie Mercury + Band“. Dennoch endete meine „Queen-Zeit“ mit dem Tod von Freddie, dem für mich letzten Queen Album „Made in Heaven“ und dem „Freddie Mercury Tribute Konzert“. Es war zwar eine Veranstaltung zu Gunsten des „Mercury Phoenix Trust“ aber es war schon sehr beeindruckend welche Stars an diesem Nachmittag u. Abend eine Ikone huldigen. Einzelne Künstler, Sänger oder Bands hervorzuheben möchte ich eigentlich vermeiden aber in Bezug auf einen möglichen „Nachfolger“ für Freddie haben mich Gary Cherone („Extreme“ im Vorprogramm) und natürlich George Michael (mit der Queen-Band) und „Somebody to Love“ sehr beeindruckt. Letztendlich bin ich froh dass es keiner der beiden geworden ist.
Nicht „Under Pressure“, nicht „I want to break free“ und auch nicht „Bohemian Rhapsody“ ist mein Favorit-Song. Es ist ganz eindeutig „Somebody to Love“. Weil ich denke das dieser Song ganz tief aus Freddies Herz und Seele spricht. Aus diesem Grund hab ich eine Strophe aus diesem Song unter mein gebasteltes Video gelegt in dem ich meine viel zu wenigen Konzerte mit Queen festgehalten habe. Dieses Video stelle ich seit einiger Zeit an jedem 24.11. auf FB, Instagram und in meinem WA-Status ein um an den für mich größtem Sänger, Frontmann und Entertainer zu erinnern.